Schlagwörter

Alle
SündeFührungNachfolgeGlaubeTrostTodVerheißungHeiliger GeistDienenGehorsamWort GottesWesen GottesLiebeHeilWortFreudeGebetHilfeVerkündigungWahrheitBußeGnadeVertrauenRettungErlösungweihnachtenGerichtewiges LebenWesen JesuVersorgungVergebungHaltSchuldKraftWiederkunftVeränderungFurchtAngstWegZukunftDemutGerechtigkeitHoffnungHerrlichkeitSuchenDankbarkeitLeidDankSorgeDienstEntscheidungGeschenkVergänglichkeitBekehrungFindenJesusHirteGotteskindBegrenzungenWunderGottes HandelnGottes SohnSündenvergebungGlaubenslebenAnbetungWiedergeburtAufrufLebenOpferBarmherzigkeitFreiheitLobBedrängnisGeboteGötzendienstVorherbestimmungAdventFruchtTaufeFesthaltenOrientierungrichtenFurchtlosigkeitGottes ZusageOffenbarung JesuHimmelfahrtHimmelEwigkeitOrdnungEvangeliumgeistlicher KampfNotAuferstehungLebenstüchtigkeitOsternBlindheitBlutStrafeArbeitLohnHeiligkeitWachstumZeitBewahrungGabenNeuanfangEngelVerstockungWiderspruchZuwendungHerzVerlorenSegenReichtumZurüstungZweifelWille GottesFriedenRealitätGebetserhörungTeufelWachsamkeitWiderstehenVersöhnungLamm GottesWegweisungKnechtschaftGebotHarrenSklaveSchwierigkeitenZornSucheHochmutVorbildBehütungErneuerungZielNächstenliebeHeilungLiebe GottesKönigPriesterneues Jerusalemneues LebenFelsProblemeVerdammnisZeichenName des HerrnGottes TragenEhreZwiespaltPrüfungGestankBekenntnisAnforderungVergangenheitNiedrigkeitAuftragZufriedenheitAutoritätSatanReichSiegZuchtKlartextSchwächenKummerVerfluchungNeidVerzichtErkenntnisLeidenschaftBitteSchöpfungLeibMoseMenschwerdungokkultfinanziellKrisenBedeutungSorglosigkeitGottloseKarfreitagUnverweslichkeitRichterVerbergenTreueVersuchungErweckungWärmeBefehlForderungZufluchtunverzagtSchutzWeiteGeborgenheitMüdigkeitKampfErprobungKroneGesetzSinnWissenFallenWeitergehenKnechtMutterZeugenGottBeziehungSalz der ErdeKontrastGefahrBösenFürbitteTrennungRufAnnahmeWiederstandHeiliger Ruf10 GeboteGeduldGelegenheitGüteBeistandWeidungErquickungSalbungtragenMissionEvangelisationIrrlehreBerufungErwählungTempelKraft GottesLenkungHeimatAnkunftVerlässlichkeitVollmachtLehreProphetChristusAbfallaufrichtenBuch des LebensÜberwindungHingabeBefreiungTatLicht der WeltUndankbarkeitKlageHimmelreichloslassenUndankTeilhabeGottes ReichLauheitSattheitFülleHerrschaftEinsamkeitDemütigungVorsätzeKreuzRuheGemeindeFinsternisErbteilGelübdeGottes EinladungGottes WohnungLeitungFeindesliebeWiederkunft Jesugeistlicher ReichtumJungfrauengeburtSchrifterfüllungGottes WegGottes ZuverlässigkeitZorn Gottes

Dieser Kelch

25.02.24 – Olaf Latzel

Predigttext

Jesus nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir! Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch an mir vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf. Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum dritten Mal und redete dieselben Worte. (Mt 26, 37-44)



Stichpunkte

  1. Das Bild des Kelches
  2. Das Furchtbare des Kelches
  3. Die Alternativlosigkeit des Kelches
  4. Der Trost des Kelches

Lieder

94 (EG 86), 1-4 & 8 Jesu, meines Lebens Leben
95 (EG 93), 1-4 Nun gehören unsere Herzen
88, 1-3 Für mich gingst du nach Golgatha

Hausaufgaben

Montag: Psalm 116, 1-19

Dienstag: Markus 10, 32-45

Mittwoch: Jesaja 51, 12-23

Donnerstag: 1. Korinther 10, 1-22

Freitag: Obadja 1, 1-21

Samstag: 1. Korinther 11, 23-32

Audio Download

Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.

18.02.24 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dich dereinst bekehrst, so stärke deine Brüder. Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst. (Lukas 22, 31-34)



Stichpunkte

  1. Christen sind gefährdete Leute
  2. Bekehrung tut Not
  3. Jesus gibt uns nicht auf

Lieder

445 (EG 373), 1-4 Jesu, hilf siegen
405, 1-4 Wenn Friede mit Gott
402, 1-3&7 Stark ist meines Jesu Hand
385, 1-5 Fürchte dich nicht

Audio Download

Assoziationen zu Gott unserem Fels

11.02.24 – Olaf Latzel

Predigttext

Wer ist Gott, als alleine der Herr? Und wer ist ein Fels als nur unser Gott? (2. Sam 22, 32)



Stichpunkte

  1. Der Fels steht für Festigkeit
  2. Der Fels steht für Zuflucht
  3. Der Fels steht für Christus
  4. Der Fels steht für Anstoß
  5. Der Fels steht für das Bekenntnis

Lieder

367 (EG 407), 1-3 Stern auf den ich schaue
373, 1-5 Wir haben einen Felsen
525 (EG 394), 1-5 Nun aufwärts froh den Blick

Hausaufgaben

Montag: Psalm 18, 1-32

Dienstag: Psalm 31, 1-16

Mittwoch: Psalm 19, 1-15

Donnerstag: Psalm 62, 1-12

Freitag: Psalm 81, 1-17

Samstag: Psalm 144, 1-15

Audio Download

Das Wort Jahwes ist einzigartig

04.02.24 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen. Hebräer 4, 12–13



Stichpunkte

  • Das Wort Jahwes ist lebendig & kräftig
  • Das Wort Jahwes ist trennend
  • Das Wort Jahwes ist scheidend
  • Das Wort Jahwes ist richtend
  • Das Wort Jahwes ist aufdeckend

Lieder

580, 1–3 Ins Wasser fällt ein Stein
311, 1–3 Noch dringt Jesu frohe Botschaft
730, 1–3 Geh unter der Gnade

Audio Download

Von der Freiheit der Wiedergeborenen

28.01.24 – Olaf Latzel

Predigttext

2. Kor 3,17

Denn der HERR ist der Geist; wo aber der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit.

Stichpunkte

  1. Freiheit von der Knechtschaft
  2. Freiheit von der Angst
  3. Freiheit von der Sünde
  4. Freiheit von dem Tod

Lieder

256, 1-3 Stimmt zu Gottes Ehren
298 (EG 341), 1-5 Nun freut euch liebe Christengmein
257, 1-4 Unser Mund der ist voll Jubel

Hausaufgaben

Montag: Psalm 106, 1-13

Dienstag: Markus 5, 1-17

Mittwoch: 5. Mose 15, 1-18

Donnerstag: Römer 8, 14-21

Freitag: 2. Chronik 36, 11-23

Samstag: Galater 5, 1-26

Audio Download

Ein bemerkenswerter Text

21.01.24 – Olaf Latzel

Predigttext

Als aber Ahab tot war, fiel der König der Moabiter ab vom König von Israel. Und alsbald zog der König Joram aus von Samaria und bot ganz Israel auf und sandte hin zu Joschafat, dem König von Juda, und ließ ihm sagen: Der König der Moabiter ist von mir abgefallen; komm mit mir, um gegen die Moabiter zu kämpfen! Er sprach: Ich will kommen; ich bin wie du und mein Volk wie dein Volk und meine Rosse wie deine Rosse. Und Joram sprach: Welchen Weg wollen wir hinaufziehen? Joschafat sprach: Den Weg durch die Wüste Edom. So zogen hin der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom. Und als sie sieben Tagereisen weit gezogen waren, hatte das Heer und das Vieh, das bei ihnen war, kein Wasser. Da sprach der König von Israel: O weh! Der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie in die Hände der Moabiter zu geben! Joschafat aber sprach: Ist kein Prophet des Herrn hier, damit wir den Herrn durch ihn befragen? Da antwortete einer unter den Männern des Königs von Israel und sprach: Hier ist Elisa, der Sohn Schafats, der Elia Wasser auf die Hände goss. Joschafat sprach: Des Herrn Wort ist bei ihm. So zogen zu ihm hinab der König von Israel und Joschafat und der König von Edom. Elisa aber sprach zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh hin zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter! Der König von Israel sprach zu ihm: Nicht doch! Denn der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie in die Hände der Moabiter zu geben. Elisa sprach: So wahr der Herr Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Wenn ich nicht Joschafat, den König von Juda, ehrte, ich wollte dich nicht ansehen noch achten. So bringt mir einen Spielmann! Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des Herrn auf Elisa und er sprach: So spricht der Herr: Macht hier und da Gruben in diesem Tal. Denn so spricht der Herr: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen; dennoch soll das Tal voll Wasser werden, dass ihr und euer Heer und euer Vieh trinken könnt. Und das ist noch ein Geringes vor dem Herrn; er wird auch die Moabiter in eure Hände geben, sodass ihr wüste machen werdet alle festen Städte und alle auserwählten Städte und fällen alle guten Bäume und verstopfen alle Wasserbrunnen und alle guten Äcker mit Steinen verderben. Aber am nächsten Morgen, zur Zeit, da man Speisopfer opfert, siehe, da kam Wasser von Edom her und füllte das Land mit Wasser. (2. Kö 3, 5-20)



Stichpunkte

  1. Die bemerkenswerte Dummheit
  2. Die bemerkenswerte Härte
  3. Das bemerkenswerte Wort Gottesgeschehen
  4. Die bemerkenswerte Demut
  5. Die bemerkenswerte Zuverlässigkeit

Lieder

502 (EG 361), 1-2 & 4 & 6 Befiehl du deine Wege
203 (EG 168), 1-6 Du hast uns Herr gerufen
367 (EG 407), 1-3 Stern auf den ich schaue

Hausaufgaben

Montag: Psalm 86, 1-17

Dienstag: Matthäus 7, 12-21

Mittwoch: 2. Könige 5, 1-14

Donnerstag: Apostelgeschichte 10, 1-34

Freitag: Jesaja 55, 6-13

Samstag: Hebräer 13, 1-14

Audio Download

Mit Jesus auf dem Weg

14.01.24 – Olaf Latzel

Predigttext

Simeon sprach: Meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel. Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen –, damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden. (Lk 2, 30-35)



Stichpunkte

  1. Das Wundern
  2. Der Segen
  3. Die Scheidung
  4. Die Härte

Lieder

522 (EG 391), 1-4 Jesu, geh voran
88, 1-3 Für mich gingst du nach Golgatha
525 (EG 394), 1-5 Nun aufwärts froh den Blick gewandt

Hausaufgaben

Montag: 2. Mose 14, 1-31

Dienstag: Markus 4, 26-41

Mittwoch: 1. Könige 19, 1-18

Donnerstag: 2. Korinther 11, 16-33

Freitag: Jona 1, 1-16

Samstag: 1. Petrus 2, 1-17

Audio Download

Gott vergisst uns nicht!

07.01.24 – Bernd Bierbaum

Predigttext

Jes 49, 12-16

 Siehe, diese werden von ferne kommen, und siehe, jene von Mitternacht und diese vom Meer und jene von Lande Sinim. Jauchzet, ihr Himmel, freue dich, Erde, lobet, ihr Berge, mit Jauchzen; denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. Zion aber spricht: Der HERR hat mich verlassen, der HERR hat mein vergessen. Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie desselben vergäße, so will ich doch dein nicht vergessen. Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir.

Stichpunkte

  1. Ich lasse dich nicht sitzen
  2. Auf Gott ist Verlass
  3. In die Hände habe ich dich gezeichnet
  4. Mit einem starken Heiland rechnen

Lieder

258, 1&2 Vergiß nicht zu danken
258, 3&4 Vergiß nicht zu danken
570 (EG 243), 1-4&6 Lob Gott getrost mit Singen
260, 1&2&4&5 Wie groß ist des Allmächt’gen Güte
61 (EG 41), 1-4&7 Jauchzet, ihr Himmel (Melodie 317 Lobe den Herren)
683 (EG 58), 1-5&14&15 Nun laßt uns gehn

Audio Download

Mit dem Herrn in ein Neues ziehen

31.12.23 – Olaf Latzel

Predigttext

2. Mo 13, 21-22

 Und der HERR zog vor ihnen her, des Tages in einer Wolkensäule, daß er den rechten Weg führte, und des Nachts in einer Feuersäule, daß er ihnen leuchtete, zu reisen Tag und Nacht. Die Wolkensäule wich nimmer von dem Volk des Tages noch die Feuersäule des Nachts.

Stichpunkte

  1. Der schon-da-Seiende Herr
  2. Der wegweisende Herr
  3. Der möglich machende Herr
  4. Der 100%-zuverlässige Herr

Lieder

477, 1-3 Meine Zeit steht in deinen Händen
528, 1-3 Weiß ich den Weg auch nicht
682 (EG 62), 1-3 Jesus soll die Losung sein
187 (EG 190.2) Christi, du Lamm Gottes

Hausaufgaben

Montag: Psalm 121, 1-8

Dienstag: Matthäus 13, 24-35

Mittwoch: Prediger 3, 1-15

Donnerstag: Römer 8, 28-39

Freitag: Jesaja 51, 1-8

Samstag: Hebräer 13, 1-14

Audio Download

2. Korinther 8, 7-9

26.12.23 – Eckhard Piegsa

Predigttext

2.Kor 8, 7-9

 Aber gleichwie ihr in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allerlei Fleiß und in eurer Liebe zu uns, also schaffet, daß ihr auch in dieser Wohltat reich seid. Nicht sage ich, daß ich etwas gebiete; sondern, dieweil andere so fleißig sind, versuche ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. Denn ihr wisset die Gnade unsers HERRN Jesu Christi, daß, ob er wohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf daß ihr durch seine Armut reich würdet.

Stichpunkte

  1. Das Wesen der Gnade
  2. Die Echtheit der Liebe
  3. Der Sinn des Reichtums

Lieder

64, 1-3 (EG 35) Nun singet und seid froh
46, 1-5 (EG 42) Dies ist der Tag, den Gott gemacht
65 (EG 27) Lobt Gott, ihr Christen allegleich
59, 1-4&9 (EG 37) Ich steh an deiner Krippen hier
68 (EG 44) O du fröhliche

Audio Download

Das Josefsparadigma

24.12.23 – Olaf Latzel

Predigttext

Mt 1, 16-25

 Jakob zeugte Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heißt Christus. Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christus sind vierzehn Glieder. Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich's ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen", das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des HERRN Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar; und hieß seinen Namen Jesus.

Stichpunkte

  1. Das Nicht-Begreifen des Weihnachtsgeschehens
  2. Die Offenbarung des Weihnachtsgeschehens
  3. Das Bekennen des Weihnachtsgeschehens

Lieder

57 (EG 45), 1-4 Herbei, o ihr Gläubigen
75 (EG 46), 1-3 Stille Nacht
68 (EG 44), 1-3 Oh du fröhliche

Hausaufgaben

Montag: Lukas 2, 1-20

Dienstag: Psalm 96, 1-13

Mittwoch: Matthäus 2, 1-18

Donnerstag: Jesaja 11, 1-16

Freitag: Titus 2,1-14

Samstag: Hesekiel 34, 23-31

Audio Download

Ein veränderndes Engelswort

24.12.23 – Olaf Latzel

Predigttext

Mt 1, 16-25

 Jakob zeugte Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heißt Christus. Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christus sind vierzehn Glieder. Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich's ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen", das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des HERRN Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar; und hieß seinen Namen Jesus.

Stichpunkte

  1. Ein Wort von der Furchtlosigkeit
  2. Ein Wort von der Gottessohnschaft
  3. Ein Wort von der Jungfrauengeburt
  4. Ein Wort von der Namensgebung
  5. Ein Wort von der Schrifterfüllung

Lieder

23 (EG 16), 1-2 & 5 Die Nacht ist vorgedrungen
166, 1-4 Es ist ein Wort ergangen
40 (EG 13), 1-3 Tochter Zion, freue dich

Hausaufgaben

Montag: Lukas 2, 1-20

Dienstag: Psalm 96, 1-13

Mittwoch: Matthäus 2, 1-18

Donnerstag: Jesaja 11, 1-16

Freitag: Titus 2,1-14

Samstag: Hesekiel 34, 23-31

Audio Download

Der fünffache Täuferruf

17.12.23 – Olaf Latzel

Predigttext

Lk 3, 1-14

 In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judäa war und Herodes ein Vierfürst in Galiläa und sein Bruder Philippus ein Vierfürst in Ituräa und in der Gegend Trachonitis und Lysanias ein Vierfürst zu Abilene, da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wüste. Und er kam in alle Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung Sünden, wie geschrieben steht in dem Buch der Reden Jesaja's, des Propheten, der da sagt: "Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des HERRN und macht seine Steige richtig! Alle Täler sollen voll werden, und alle Berge und Hügel erniedrigt werden; und was krumm ist, soll richtig werden, und was uneben ist, soll schlichter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland Gottes sehen." Da sprach er zu dem Volk, das hinausging, daß sich von ihm Taufen ließe: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße und nehmt euch nicht vor, zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen. Und das Volk fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, der tue auch also. Es kamen auch die Zöllner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist. Da fragten ihn auch die Kriegsleute und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt noch Unrecht und laßt euch genügen an eurem Solde.

Stichpunkte

  1. Der erste Täuferruf: Bereite dem Herrn den Weg!
    Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn und macht seine Steige eben! (Lk 3, 4)
  2. Der zweite Täuferruf: Tu Buße!
    Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße! (Lk 3, 7-8)
  3. Der dritte Täuferruf: Kümmere dich um die Armen!
    Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso. (Lk 3, 10-11)
  4. Der vierte Täuferruf: Sei gerecht in deiner Machtausübung!
    Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! (Lk 3, 12-13)
  5. Der fünfte Täuferruf: Laß dir genügen an deinem Reichtum!
    Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold! (Lk 3, 14)

Lieder

25 (EG 8), 1-6 Es kommt ein Schiff geladen
42 (EG 11), 1-4 & 10 Wie soll ich dich empfangen
26, 1-3 Freue dich, Welt

Hausaufgaben

Montag: Psalm 85, 1-14

Dienstag: Lukas 1, 67-79

Mittwoch: Jesaja 40, 1-11

Donnerstag: Matthäus 11, 1-14

Freitag: Maleachi 3, 13-24

Samstag: Markus 6, 14-26

Audio Download

Die erschreckende Verheißung

10.12.23 – Herbert Katzner, M.A.

Predigttext

Mt 24,1-14

 Und Jesus ging hinweg von dem Tempel, und seine Jünger traten zu ihm, daß sie ihm zeigten des Tempels Gebäude. Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht zerbrochen werde. Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christus" und werden viele verführen. Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben. Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen. und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Stichpunkte

  • Die Jünger zeigen
  • Die Jünger fragen

Die Ausführungen Jesu:

  • Die Verführung
  • Die Verwüstung & Verzweiflung
  • Die Verwässerung & Verhetzung
  • Die Verkündigung!

Lieder

717, 1 – 3 Du sollst nicht müde werden
454, 1 – 5 Amen! Amen! lauter Amen
713 (EG 152), 1 – 4 Wir warten dein, o Gottes Sohn

Audio Download

Jesus unser Schicksal

03.12.23 – Olaf Latzel

Predigttext

Offb 3, 7-8

 Und dem Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Stichpunkte

  1. Jesus, der die Tür verschließt
  2. Jesus, der die Tür öffnet
  3. Jesus, der die Tür ist
  4. Jesus, der schaut, wer durch die Tür kommt

Lieder

32 (EG 1), 1-3 Macht hoch die Tür
42 (EG 11), 1-4 & 9-10 Wie soll ich dich empfangen
26, 1-3 Freue dich Welt

Hausaufgaben

Montag: Psalm 24, 1-10

Dienstag: Johannes 10, 1-10

Mittwoch: Josua 3, 1-17

Donnerstag: Apostelgeschichte 16, 23-40

Freitag: Esra 1, 1-11

Samstag: Offenbarung 3, 14-22

Audio Download

Die unbekannte Glaubensheldin

26.11.23 – Olaf Latzel

Predigttext

2. Kö 5, 1-5

 Naeman, der Feldhauptmann des Königs von Syrien, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und hoch gehalten; denn durch ihn gab der HERR Heil in Syrien. Und er war ein gewaltiger Mann, und aussätzig. Die Kriegsleute aber in Syrien waren herausgefallen und hatten eine junge Dirne weggeführt aus dem Lande Israel; die war im Dienst des Weibes Naemans. Die sprach zu ihrer Frau: Ach, daß mein Herr wäre bei dem Propheten zu Samaria! der würde ihn von seinem Aussatz losmachen. Da ging er hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm an und sprach: So und so hat die Dirne aus dem Lande Israel geredet. Der König von Syrien sprach: So zieh hin, ich will dem König Israels einen Brief schreiben. Und er zog hin und nahm mit sich zehn Zentner Silber und sechstausend Goldgulden und zehn Feierkleider

Stichpunkte

  1. Über das Versklavt sein
  2. Über das Wohltun an den Feinden
  3. Über die Verkündigung des Heilsortes
  4. Über die Auswirkungen

Lieder

528, 1-3 Weiß ich den Weg auch nicht
502 (EG 361), 1-4 & 6 Befiehl du deine Wege
367 (EG 407), 1-3 Stern auf den ich schaue

Hausaufgaben

Montag: Psalm 90, 1-12

Dienstag: Johannes 5, 24-29

Mittwoch: 5. Mose 34,1-8

Donnerstag: 1. Korinther 15, 35-49

Freitag: Jesaja 65, 17-25

Samstag: 2. Petrus 3, 1-13

Audio Download

Vergebung lernen

22.11.23 – Olaf Latzel

Predigttext

1. Mo 50, 15-21

 Die Brüder aber Josephs fürchteten sich, da ihr Vater gestorben war, und sprachen: Joseph möchte uns Gram sein und vergelten alle Bosheit, die wir an ihm getan haben. Darum ließen sie ihm sagen: Dein Vater befahl vor seinem Tod und sprach: Also sollt ihr Joseph sagen: Vergib doch deinen Brüdern die Missetat und ihre Sünde, daß sie so übel an dir getan haben. So vergib doch nun diese Missetat uns, den Dienern des Gottes deines Vaters. Aber Joseph weinte, da sie solches mit ihm redeten. Und seine Brüder gingen hin und fielen vor ihm nieder und sprachen: Siehe, wir sind deine Knechte. Joseph sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich bin unter Gott. Ihr gedachtet's böse mit mir zu machen; aber Gott gedachte es gut zu machen, daß er täte, wie es jetzt am Tage ist, zu erhalten viel Volks. So fürchtet euch nun nicht; ich will euch versorgen und eure Kinder. Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen.

Stichpunkte

  1. Das Erschrecken der Brüder
    Die Brüder Josefs aber fürchteten sich, als ihr Vater gestorben war, und sprachen: Josef könnte uns gram sein und uns alle Bosheit vergelten, die wir an ihm getan haben. (1. Mo 50, 15)
  2. Das Bekennen der Brüder
    Nun vergib doch diese Missetat uns, den Dienern des Gottes deines Vaters! (1. Mo 50, 17)
  3. Das Berufen der Brüder
    Darum ließen sie ihm sagen: Dein Vater befahl vor seinem Tode und sprach: So sollt ihr zu Josef sagen: Vergib doch deinen Brüdern die Missetat und ihre Sünde, dass sie so übel an dir getan haben. Nun vergib doch diese Missetat uns, den Dienern des Gottes deines Vaters! (1. Mo 50, 16-17)
  4. Der Trost der Brüder
    Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk. So fürchtet euch nun nicht; ich will euch und eure Kinder versorgen. Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen. (1. Mo 50, 20-21)

Lieder

324 (EG 353), 1-4 Jesu nimmt die Sünder an
324 (EG 353), 5-8 Jesu nimmt die Sünder an
325, 1-3 Jesu, zu dir kann ich so kommen
187 (EG 190.2) Christi, du Lamm Gottes

Audio Download

Vom Weltgericht

19.11.23 – Eckhard Piegsa

Predigttext

Mt 25, 31-46

 Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, und werden vor ihm alle Völker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zu seiner Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt? Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? oder nackt und dich bekleidet? Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränkt. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin krank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. Da werden sie ihm antworten und sagen: HERR, wann haben wir dich gesehen hungrig oder durstig oder als einen Gast oder nackt oder krank oder gefangen und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Stichpunkte

  1. Der Richter
  2. Die Verhandlung
  3. Die Urteilsbegründung

Lieder

713, 1, 3-4 (EG 152) Wir warten dein, o Gottes Sohn
(EG 576) Meine Hoffnung und meine Freude
706, 1-3, 5 (EG 149) Es ist gewisslich an der Zeit
In Christus ist mein ganzer Halt
553, 1-5 (EG 154) Herr, mach uns stark

Audio Download

Hoffnungsvoll durch Leidenszeiten gehen

12.11.23 – Paul Koch

Predigttext

Röm 8, 18-30

 Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man sieht? So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld. Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, das Gott gefällt. Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht.

Stichpunkte

  1. Hoffnung – durch das Gewicht der Herrlichkeit
  2. Hoffnung – durch die Hilfe des Heiligen Geistes
  3. Hoffnung – durch Gottes unumstößlichen Plan

Lieder

502 (EG 361), 1-3 Befiehl du deine Wege
506,1-3 Harre, meine Seele
502 (EG 361),6-8.12 Befiehl du deine Wege

Hausaufgaben

Montag: Psalm 9, 1-21

Dienstag: Psalm 23, 1-6

Mittwoch: Psalm 28, 1-9

Donnerstag: Psalm 30, 1-13

Freitag: Psalm 31, 1-25

Samstag: Psalm 33, 1-22

Audio Download

Unterschiedlich angeschrieben

05.11.23 – Olaf Latzel

Predigttext

Liebe Kinder, ich schreibe euch, daß euch die Sünden vergeben sind um seines Namens Willen. (1. Joh 2, 12)



Stichpunkte

  1. Angeschrieben als Sünder
  2. Angeschrieben als Begnadigter
  3. Angeschrieben als Christ
  4. Angeschrieben als Kind

Lieder

311, 1-3 Noch dringt Jesu frohe Botschaft
324 (EG 353), 1-5 & 8 Jesus nimmt die Sünder an
147 (EG 347), 1-6 Ach bleib mit deiner Gnade

Hausaufgaben

Montag: Psalm 143, 1-12

Dienstag: Matthäus 18, 21-35

Mittwoch: Jesaja 44, 21-28

Donnerstag: Römer 7, 14-25

Freitag: Micha 6, 1-16

Samstag: 1. Johannes 2, 12-28

Audio Download